Bornheimer Bürgerstiftung
"Unsere Kinder - Unsere Zukunft"
Kinder

Tierpfleger für Adele und Winnetou

Mit Unterstützung der Bornheimer Bürgerstiftung wurden zwei neue Holz-Pferde angeschafft.


Durch die Unterstützung der Bornheimer Bürgerstiftung konnten für die Elterninitiative Pusteblume zwei neue Holz-Pferde angeschafft werden.

Vor allem die Mädchen sind ganz verliebt in ihre neuen Freunde aus Holz. Adele und Winnetou werden die beiden Pferde liebevoll von der vierjährigen Ida genannt. Sie werden gefüttert, gestriegelt, die Mähne kann gebürstet werden und natürlich wird auf ihnen geritten. „Außerdem füttern wir sie täglich. Sie bekommen Hafer, Äpfel und Möhren und wenn wir nichts mehr hier haben, dann gibt’s Salat“, ergänzt die gleichaltrige Lisa.

Die Erzieherinnen der Elterninitiative Pusteblume in Bornheim-Brenig hatten solche Holz-Pferde schon lange auf ihrer „Wunschliste“. „Die Pferde passen einfach gut in unser Natur-Konzept, bieten tolle Bewegungsmöglichkeiten und födern die Kreativität“, erklärt Kita-Leiterin Heike Brommer. Durch die finanzielle Unterstützung der Bornheimer Bürgerstiftung, konnte sich der Kindergarten jetzt endlich diesen Wunsch erfüllen.

Doch neben dem normalen Kindergartenalltag können die Pferde auch in der pädagogischen Arbeit super eingesetzt werden. Das erklärt Christina Käsbach: „Durch den selbstständigen Auf- und Abgang auf und von dem Holzpferd wird das Selbstvertrauen der Kinder gestärkt. Außerdem ist es natürlich auch ein gutes Krafttraining.“ Und auch die soziale Kompetenz wird geschult: „Entweder durch Partnerübungen, die Unterstützung und Hilfestellung bei den kleineren Kindern oder aber auch einfach das Warten bis man wieder an der Reihe ist“, ergänzt Christina Käsbach.

Christina Käsbach hat selbst jahrelang als Reitpädagogin gearbeitet und viele Kindergartenkinder auf dem Rücken der Pferde glücklich gemacht – allerdings auf „echten“ Pferden. Aufgrund ihrer Erfahrung wird sie auch im Kindergarten eine Art Workshop leiten. Das Voltigier-Angebot soll sich vor allem an sogenannte „Mittelkinder“ richten. Damit gemeint sind Kinder zwischen vier und fünf Jahren. Sie sind weder die Kleinen und Neuen noch die großen Vorschulkinder, die eine Sonderstellung durch das Vorschulprogramm haben.
Die beiden Freundinnen Ida und Lisa zählen zum Beispiel genau zur Zielgruppe. So Pferde-begeistert wie die Beiden jetzt schon sind, kann der Workshop für sie wahrscheinlich nicht früh genug starten.

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